Wer führt den KSC aus der Krise?

Nach der 2:4 Niederlage gegen 1860 München ist der Karlsruher SC nun schon seit sechs Spielen in Folge ohne Sieg. Querelen um die Vereinsführung, finanzielle Probleme und gespaltene Fanlager nach dem Rücktritt von Clubpräsident Metzger; ein intaktes Umfeld sieht anders aus.

Was tun? Die Stimmen für eine Entlassung von Trainer Markus Schupp wurden immer lauter. Die Entlassung ist vielleicht die Chance für einen Neuanfang, aber auch eine sehr einfache Sichtweise. Interimspräsident Wellenreuther steht vor keiner leichten Aufgabe.

Schupp musste aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel vor allem auf die eigene Jugend bauen. Der KSC verfügt über eine Reihe guter Eigengewächse. Hierbei ist jedoch Geduld gefragt. Die Spieler brauchen Zeit um sich zu entwickeln. Man kann nicht erwarten, dass diese jungen Spieler dazu in der Lage sind den Karren sofort aus dem Dreck zu ziehen.

Hier sind die älteren Semester gefordert. Spieler mit Charakter. Jedoch ist ein Maik Franz beim KSC momentan nicht in Sicht. Die Abwehr zeigt eklatante Schwächen und wirkt nicht aufeinander abgestimmt. Sollte dem Verein aufgrund nicht erfüllter Lizenzauflagen Punkte abgezogen werden, gibt es für lange Geduldspiele keine Zeit mehr.

Ein Trainertyp vom Profil eines Werner Lorant würde dieser Mannschaft womöglich gut tun. Hart aber herzlich. Sprüche wie: "Die Spieler sollen rennen und das Maul halten!", regen nicht nur zum Schmunzeln an, sie lassen den Spielern auch keine Zeit mehr sich über die restlichen Probleme des KSC-Umfelds Gedanken zu machen.

Kommentare

Lorant

Lorant ist keine schlechte Idee. Das Geld kann er momentan ja gebrauchen.