Volksbanken Raiffeisenbanken starten einzigartiges Sportprojekt

Karlsruhe. (ver) - 15 Sportverbände aus dem ganzen Land unter einem Dach, aus Baden, aus Südbaden, aus Württemberg. Sie tun sich zusammen und suchen jetzt Talente nach einem gemeinsamen Konzept.

Sieben Sportarten verbindet diese VR-Talentiade. VR steht für Volksbanken Raiffeisenbanken. Das Vertragswerk ist am Mittwoch in Stuttgart im GENO-Haus unterzeichnet worden. Fußball, Golf, Handball, Leichtathletik, Ski, Tennis und Turnen arbeiten jetzt in einem wichtigen Bereich der Talentförderung zusammen.

„Das ist ein sportpolitischer Meilenstein“, sagt Gerhard Roßwog, „ein einzigartiges Projekt in ganz Deutschland.“ Roßwog ist Präsident der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg; er hat die Sportfachverbände unter einem Dach versammelt.

So funktioniert die VR-Talentiade 2010

40.000 bis 45.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren wollen die Sportverbände und darunter die drei baden-württembergischen Handballverbände sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken bereits in diesem Jahr auf die Beine bringen. Sie sollen sich in rund 1.100 VR-Tagen des Talents beteiligen; jeweils ein Sportverein vor Ort organisiert den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der lokalen Volksbank Raiffeisenbank. In fast 800 Orten finden 2010 in ganz Baden-Württemberg VR-Tage des Talents statt.

Auch im Badischen Handball-Verband werden am Ende in einer zentralen VR-Talentiade besonders begabte Jungen und Mädchen des E-Jugendalters das VR-Team stellen und zusammen mit den VR-Talentteams aus den anderen Sportarten zum VR-Tag der Talent-Teams kommen und die Luft des internationalen Sports als besonderen Höhepunkt schnuppern. Für die VR-Talent-Teams 2009 geht es am kommenden Wochenende zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2010 in Karlsruhe.

Roßwog: Wir übertragen ein erfolgreiches Konzept

Roßwog ist genauso wie BHV-Präsident Holger Nickert überzeugt, dass die Kinder auf das Angebot anspringen. Das Modell ist im Landesteil Württemberg bereits seit 2000 bestens erprobt. Im BHV haben in den vergangenen Wochen in jedem Handballkreis umfassende Informationsveranstaltungen stattgefunden, denen jetzt die Meldung der Ausrichtervereine für die erste Runde auf Vereinsebene im April folgt, bevor am 15.05.2010 sich zum gleichen Zeitpunkt in jedem Handballkreis die zweite Ebene auf Kreisebene anschließen wird. „Im BHV ist die positive Rückmeldung für ein neues Projekt mehr als zufrieden stellend“, wie BHV-Präsident Holger Nickert am Mittwoch bei der Vertragsunterzeichnung in Stuttgart stolz anmerken konnte. Tausende von Stunden ehrenamtlicher Arbeit fließen jedes Jahr in das Projekt; die Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg geben 250.000 Euro an Geld- und Sachspenden dazu. Die Viertelmillion jährlich fließt in die Sportverbände für deren Unterstützung des Projekts sowie in Urkunden, Medaillen und Geschenke für die jungen Talente sowie die Ausrichtervereine, wie es im BHV beispielhaft erfolgt.

Mit freundlicher Genehmigung vom Badischen Handballverband