

Niefern. (ver) - „Kopf hoch – nach der Schlappe“, hieß es für die TSG Niefern! Nach der schmerzlichen Niederlage des letzten Punktspiels hat sich das Team gegen den ersatzgeschwächten TV Bretten noch nicht gut, aber doch wacker geschlagen. Bis zum 4:8 zeigten die Einheimischen eine gute Struktur im Spielaufbau, doch dann waren da einfach wieder zu viele technische Fehler. So zog das Landesligaspitzenteam mit effektiven Gegenstößen Tor um Tor davon - und das TSG-Team mit einem deutlichen Rückstand in die Pause!
In der 2. Spielhälfte bewiesen die Kirnbacher Kampfgeist und Moral, erzielten schöne Tore und boten den Gästen im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Stirn. Deren Sieg war zwar nicht ernstlich in Gefahr, doch konnten die heimischen Handballer immerhin eine zu deutliche Tordifferenz vermeiden.
Nieferns Coach hat in diesem Spiel einige Umstellungen vorgenommen, die auch ganz gut funktionierten. So rückte beispielsweise Andre Mertinat das erste Mal auf die Mittelpositon – und machte sich da ganz gut. Frederik Bergler sollte entlastet werden, bildete deshalb zusammen mit Flo Sestan das Gespann im linken Rückraum – mit sichtbarem Erfolg. Benny Walz und Amadeus Wolf rackerten auf den Aussenpositionen - und genau das ist es, was das Team braucht, um mit kleinen Schritten wieder nach vorne zu kommen. Am Kreis erzielten Benny Ammon und Kapitän Simon Müller zusammen 8 Tore: beide profitierten davon, dass im Rückraum wieder mehr System zu sehen war. Die Kommunikation untereinander klappte deutlich besser - und im positiven Sinne - ging es auch ab und an mal hörbar aggressiver zu, als bei der Pleite in Mühlacker. So muss und wird man sich jetzt Stück für Stück aus dem Tal kämpfen und wieder vorwärts schauen. Also Kopf hoch, Männer!
Für die TSG Niefern im Tor: Tim Tamberg (1-30), Marco Wenz (30-60)
Im Feld: Flo Sestan (4/1), Simon Müller (3), Andre Mertinat (4), Amadeus Wolf (5), Frederik Bergler (2), Marc Mayer (1), Benny Ammon (5), Benny Walz (2), Felix Vollmer, Thorsten Meier.
Mit freundlicher Genehmigung von Sven Siegloch - TSG Niefern