Karlsruhe. (ver) - Bei schwierigen Wetterverhältnissen hat der Karlsruher Baden-Achter beim heutigen Saisonauftakt der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Frankfurt am Main Zeichen gesetzt. Der Aufsteiger aus der Vorjahressaison sicherte sich nach turbulenten Rennverläufen Platz 4 in der Tabelle des ersten Spieltags.
Schon vor dem ersten Start am heutigen Samstag war klar, dass der Tag fulminante Rennen und spannende Wettkämpfe liefern würde, denn nach der sehr langen Winterpause waren die 48 Achter aus den deutschen Rudervereinen heiß auf das erste Kräftemessen der Saison. Eine besondere Rolle spielte dieser Start für das Karlsruher Boot: musste man sich letztes Jahr noch in der zweiten Liga messen, so warteten heute unter anderem die „deutschen Liga Champions“ der vergangenen Saison aus Krefeld, sowie die favorisierten Boote aus Hamburg, Münster und Mühlheim auf den Baden-8er.
Noch vor den Rennen zeigte man sich in den Reihen der sportlichen Leitung des Karlsruher Ruder-Vereins vorsichtig optimistisch: „Die Jungs haben sich intensiv auf die Bundesliga vorbereitet. Nun muss dieses Training in wertvolle Punkte umgesetzt werden, ich bin aber sehr zuversichtlich!“ blickt der Pressesprecher Karst auf die anstehenden Rennen. Dass diese Zuversicht mehr als berechtigt war, bewiesen die Athleten unverzüglich: als drittschnellstes Boot schlossen die Karlsruher das Zeitfahren, das am Anfang jedes Spieltags steht, ab. Mit großem Selbstbewusstsein ging man somit in die Endrunden. Im Achtel- und Viertelfinale gelang es den Karlsruhern sich selbst erneut zu übertrumpfen und vor der Finalrunde die zweitschnellste Tageszeit aufs eigene Konto buchen zu können.
Begleitet wurde die Vorbereitung auf den Finalblock durch ein Gewitter, das sich über der Main-Metropole zusammenbraute und zunächst Unsicherheit über den weiteren Regattaverlauf auslöste. Um den Abbruch des Spieltages abzuwenden, wurde in den letzen Runden nicht im K.O.-System (2 Boote) sondern mit 4 Booten je Liga gestartet.
Karlsruhe lag in diesem Finale gegen den Vorjahressieger aus Krefeld, sowie die Achter aus Mühlheim und Münster am Start. In einem fulminanten Rennen, bei dem die Entscheidungen im Zehntelbereich gefällt wurden, belegte der Baden-Achter Platz 4.
Neben dem Männerbereich waren auch die Damen des KRV sehr erfolgreich: unter dem Namen „Heidelberger-Leben Achter“ starten die beiden Karlsruherinnen Vera Dohmen und Lisa-Maria Bode in der Frauen-Bundesliga. Gemeinsam mit den Ruderinnen aus Heidelberg belegte man Platz 3 beim heutigen Wettkampf.
Vereinsvorsitzender Frank Wischniewski zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist, ich bin mir sicher, dieses Jahr werden auch noch Medaillen in Karlsruhe landen. Schon beim nächsten Spieltag werden wir mit einem neuen Boot der Fa. Empacher an den Start gehen, das uns auf der Sekundenjagd sicherlich weiter unterstützen wird“.
Mit freundlicher Genehmigung von Christoph Karst - Karlsruher Ruderverein Wiking.