Karlsruhe. (ver) - Auch die Hamburger Binnenalster konnte dem Karlsruher Baden-Achter nicht die Plattform für den ersehnten Durchbruch in der flyeralarm Ruder-Bundesliga liefern. Nach der bislang schlechtesten Etappe der bisherigen Bundesligastarts verlor das Flagschiff der Fächerstadt mit Rang 14 in der Tageswertung weitere zwei Plätze in der Gesamtwertung und führt mit Platz Acht nun die zweite Hälfte der Erstligatabelle an.
Nach den bisherigen Platzierungen im Mittelfeld der Tageswertungen in Hannover und Münster wollte sich der Bundesliga Achter aus der Fächerstadt auf der vierten Etappe der flyeralarm Ruder-Bundesliga wieder zurück in die Spitzengruppe der ersten Liga kämpfen. Schon im Vorfeld wurde alles darauf ausgerichtet, in Hamburg mit der stärkst Möglichen Mannschaft an den Start gehen zu können. Hierzu wollte der Trainer Ralf Thanhäuser auch nicht auf die Leistungsträger Simon Schiml und Heiko Gulan verzichten und schickte beiden trotz ihres Starts auf der Europäischen Hochschulmeisterschaft in der kommenden Woche ebenfalls nach Hamburg.
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Zusammen mit Max Detmer, Ulrich Geilmann, Christoph Reichelt, Christoph Karst, Felix Kottmann, Philipp Schäfers und Robert Schneider sollte so vom ersten Rennen an Druck auf die Konkurrenten ausgeübt werden.
Doch dies gelang nicht. Bereits das am Beginn eines jeden Spieltags stehende Zeitrennen zeigte, dass sich das Karlsruher Flaggschiff auf der für Bundesligaverhältnisse sehr kurzen 280m Strecke noch nicht eingefunden hatte. Gegen den Tabellendreizehnten konnte die Mannschaft um Schlagmann Max Detmer nur die elft-schnellste Zeit errudern. Grund für Thanhäuser nach dem ersten Rennen drastisch umzubesetzen. Auf zwei Positionen wurden die Athleten gewechselt, um „in der Mannschaft ein Zeichen zu setzen“ so Thanhäuser. Doch auch im weiteren Verlauf zeigte sich, dass dieses Zeichen nicht genug war, um in den richtigen Rhythmus zu finden. „Zwar fand die Mannschaft über die Rennen mehr zusammen“ kommentiert Schlagmann Detmer den Verlauf der fünf Rennen, „allerdings konnten wir unser Potential nicht ins Wasser bringen“.
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Mit freundlicher Genehmigung von Christoph Karst - Karlsruher Ruderverein Wiking.