OHNE ALTERNATIVE. RETTET DEN KSC - GEMEINSAM STATT GEGENEINANDER!

Karlsruhe. (ver) - Der KSC steht am Scheideweg. Die Querelen und die daraus resultierenden Anträge auf Abwahl des von der KSC-Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit (§16, Abs. 5 der KSC-Satzung) gewählten Präsidiums schaden unserem KSC.

Wir Supporters haben intensive gemeinsame Gespräche mit dem Präsidium sowie den drei durch ihre Unterstützung maßgeblich an der Lizenzerteilung beteiligten Geldgebern geführt. Diese sind sehr besorgt und sehen bei einer möglichen Abwahl des amtierenden Präsidiums eine weitere Spaltung des Vereins.

Weiter ist durch das entstehende Machtvakuum die Nachlizensierung zum 31.10.2010 gefährdet. Ihren Antrag Nr. 19 auf Ablehnung aller Abwahlanträge habt Ihr mit der neuen Tagesordnung für die MGV am 20.9.2010 erhalten.

Wir als offizieller KSC-Fandachverband stellen uns entschieden hinter den Antrag der Geldgeber. Wir sind uns vollkommen einig in der Einschätzung der aktuellen Lage und aller möglichen Konsequenzen. Das Präsidium muss unbedingt seinen grundsätzlich richtigen Weg gemeinsam gehen, ohne Eitelkeiten und Querschüsse mit allen Gremien, Mitarbeitern und Mitgliedern. Dafür wurden sie mit Mehrheit gewählt - und daran messen wir sie. Wir fordern ab sofort eine harte interne Auseinandersetzung, klare Ergebnisse und Fakten, die in einer klaren und einheitlichen Linie nach außen vertreten werden.

Unsere gemeinsame Unterstützung ist nicht blind und bedingungslos. Wir Supporters haben nicht jahre- u. jahrzehntelang für den KSC gekämpft, um ihn nun einfach hilflos liegen zu lassen. Wir kämpfen weiter für unseren Verein! Eine rückwärts gewandte Sichtweise führt nicht weiter und wird dem Verein bei den dringend notwendigen strukturellen und inhaltlichen Entscheidungen der Zukunft nicht weiterhelfen. Wir werden gemeinsam mit Euch alles daran setzen, dass nicht einige wenige Personen einen Verein mit mehr als 5.000 Mitgliedern mit ihren Anträgen und einer einfachen Mehrheit (§16, Abs. 2 der KSC-Satzung) zugrunde richten können. Unsere Befürchtung ist, dass bei einer Abwahl des jetzigen Präsidiums unser Verein weiter gespalten wird und das Chaos bei der nächsten Mitgliederversammlung mit dann vielleicht anderen Personen weitergeht. Eine solche Situation können wir uns nicht leisten. Sonst steuern wir tatsächlich in die Insolvenz! Wir stellen uns gemeinsam und ausdrücklich hinter das gewählte Ehrenamt und verurteilen die öffentliche Diffamierung und den unwürdigen Umgang mit dem demokratisch gewählten Präsidium aufs Allerschärfste. Es geht uns ohne Ansehen von Personen um die Einheit des Vereins, um gemeinsame Ziele, Wege und Perspektiven, es geht uns um die Zukunft des Vereins KSC. Wir rufen nochmals eindringlich alle KSC-Mitglieder auf, sich der Tragweite und Konsequenzen der anstehenden Entscheidungen bewusst zu werden. Am 20.9.2010 zählt’s.Trefft die einzig richtige Entscheidung. RETTET DEN KSC - GEMEINSAM STATT GEGENEINANDER! Mit freundlicher Genehmigung von den Supporters Karlsruhe

Kommentare

Metzger, Hauer und Glesius

Metzger, Hauer und Glesius haben im letzten Jahr mehr als deutlich gemacht, dass sie nicht in der Lage sind, einen Profi-Verein zu führen. Das leuchtet jedem ein, der die Dinge beim KSC verfolgt hat.

Eigentlich müssten dies auch die Supporters sehen. Man fragt sich also, warum sie nicht die Notbremse ziehen und ihre Fehlentscheidung vom letzten Jahr korrigieren wollen. Was haben sie davon, wenn das jetzige Präsidium weiter an der Macht bleibt? Was hat Metzger ihnen versprochen?

Das Wohl des KSC können sie dabei nicht im Auge haben, denn das jetzige Präsidium wird den Karren vor die Wand fahren. Also geht es wohl um völlig andere Interessen. Man hat ja gehört, dass die von Raase & Co. gegen Krawallbrüder ausgesprochenen Stadionverbote rückgängig gemacht wurden. Befürchten bestimmte Fangruppen etwa, dass sie künftig wieder mit Konsequenzen rechnen müssten, wenn sie sich im Stadion in vereinsschädigender Weise verhalten (Pyros etc.)?

Man kann nur hoffen, dass es eine Mehrheit der KSC-Mitglieder gibt, die solche Bestrebungen unterbindet.

geschickt formuliert - und doch niederste propaganda

"Unsere Loyalität wird IMMER dem VEREIN KSC gelten, unseren Farben Blau und Weiß, niemals jedoch einzelnen Personen oder Gruppierungen! Seien es Spieler, Angestellte oder Funktionäre…"

So sagen es die Supporters über sich selbst. Wenn man sich jetzt einer offenen Diskussion um den Präsidenten - und damit dem Wohl des KSC - verweigert, zeigt das doch sehr deutlich, dass man sich hier (aus welchen Gründen auch immer) selbst verraten und verkauft hat.

Dazu kommt noch, dass man mit diesem Propaganda-Akt Demokratie gerne im Vorhinein unterbinden möchte. Das ist nicht loyal dem KSC gegenüber, das ist blindes, unverständliches, ängstliches, arrogantes und selbstverliebtes Festhalten an einer einzelnen Person (bzw. derer drei). Damit verraten die Supporters nicht nur ihr eigenes Selbstverständnis, sondern auch unsere Farben Blau und Weiss.

Dass die Supporters auf diese Art und Weise die eigene Meinungsbildung der Fans und Mitglieder unterbinden und beeinflussen möchte, finde ich beschämend. Dass dazu noch jegliche Faktenlage um die Fehlschläge von Metzger und seinen Vizes verschwiegen oder sogar verfremdet/beschönigt wird, ist mehr als nur ein Zeichen dafür, dass man diese Supporters derzeit nicht Ernst nehmen kann.

Für mich persönlich ist nach Abwägung aller Fakten und nach möglichst objektiver Einschätzung der Dinge eine Abwahl Metzgers die einzige Möglichkeit, um eine Grundlage für ein wirkliches "gemeinsam statt gegeneinander" zu schaffen. Und vor allem auch dem KSC zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Die Supporters haben sich für mich spätestens mit diesem Schreiben als untragbar erwiesen - und würde ich nicht wissen, dass ich dem KSC damit auch eher schaden als helfen würde, würde ich meine Mitgliedschaft bei Nicht-Abwahl Metzgers umgehend kündigen. Meine Stimme wird gegen Metzger sein. Für einen Neuanfang. Oder um es mit den Worten der Supporters zu sagen:

"RETTET DEN KSC - GEMEINSAM STATT GEGENEINANDER!"

Supporters werden der Verantwortung nicht gerecht!

Ich denke nicht die Mitglieder, sondern die Supporters erkennen die Tragweite ihrer Handlungen nicht! Seit sie das elektronische Megafone in ihrer Verantwortung haben, sind sie größenwahnsinnig geworden! Halten sich für stark und mächtig, weil alle das nach singen, was die Supporters vorsprechen. Endlose, langweilige Lieder, die nicht zum Spielverlauf passen (wenn der KSC ein Tor schießt, will ich Party machen und nicht schlla-lalla-la trillern), Totenkult und Supporter-Interne Lieder. Was soll das? Als einzelner wird man ins Abseits gestellt und gegen das Megafon hat man keine Chance. Das sind ja schon fast faschistische Strukturen!
Nun hatten sich die Supporters angemaßt IHREN Präsidenten mit Neu-Mitglieder-Anträgen ins Amt zu tragen, welcher sich (was ein Wunder) als völliger Flop herausstellte. Wer kontrolliert den "Dachverband"? Die Supporters führen mit Metzger den KSC zur Schlachtbank. Und wenn dann die Insolvenz kommt (diesmal wird es sicher kein Kölmel geben, der den Verein rettet) und die Supporters die letzten Fans vergrault hat, müssen sie sich Samstags woanders treffen, um sich selbst zu feiern.

Die Supporters nerven auch mich!

Ja genau! Ich hab mir dieses Jahr auch keine D1-Dauerkarte mehr gekauft, weil mir die Supporters mit ihrer elektrischen Tröte auf den Zeiger gehen.
Im Aufstiegsjahr war es eine echte Wucht, was wir Fans da im Stadion gezaubert haben (ja, mit Hilfe des Mikrofons). Aber als Nicht-Supporter fühlt man sich mittlerweile fehl am Platz.
Von mir aus können diese "Super-Fans" mitsamt ihrem „Super-Präsident“ hingehen, wo der Pfeffer wächst.

Metzger ist untragbar!

Ich frage mich, was das Verhalten der Supporters im Stadion jetzt mit dem Präsidenten zu tun hat und kann daher meine Vorredner nicht ganz nachvollziehen, aber...

... Herr Metzger ist ein Politiker, dies ist allgemein Bekannt. Und er ist ein Politiker jener Sorte, die dich anlügen und dabei ins Gesicht schauen können und danach sagen: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern". Alleine die Aktion es würden die Sponsoren Schlange stehen ist haarsträubend! Selbst seine eigenen Jünger haben ihm das nicht geglaubt!

--> Wir brauchen keine Politiker im Verein, wir brauchen MACHER!

Aussage

"Es geht uns ohne Ansehen von Personen um die Einheit des Vereins, um gemeinsame Ziele,
Wege und Perspektiven, es geht uns um die Zukunft des Vereins KSC."

Genau daran muss jedem Leser mit etwas Verstand erheblicher Zweifel kommen, wenn er euer Pamphlet ääh euren Artikel hier liest.

Eine Nachlizenzierung ist wohl keinesfalls in Gefahr, wenn das aktuelle Präsidium die Arbeit auch nur rudimentär seriös betrieben hat, denn dann sollte diese zum jetzigen Zeitpunkt fertig in der Schublade liegen. Ist dies nicht der Fall so wäre das nur ein weiterer Grund, die Abwahl zu forcieren.

Liest man in eurem Artikel zwischen den Zeilen, drängt sich einem doch stark der Eindruck auf, dass ihr mit dem jetzigen Präsidium ein Agreement geschlossen haben, sich haben" lassen

Zum Thema Geldgeber: Im Mai

Zum Thema Geldgeber:
Im Mai diesen Jahres gab es in der BNN eine klare Aussage mehrerer (ehemaliger) Sponsoren, kein Geld mehr in den KSC zu pumpen so lange Metzger im Amt ist. Er hat damals damit gekontert, dass er ja als Ersatz viele neue Sponsoren an Land ziehen wird.
Was dann wirklich eingetreten ist, sieht ja jeder selbst. Selbst wenn sich die drei Herren bei Metzgers Abwahl aus dem KSC zurückziehen würden, wäre das nicht der Weltuntergang, weil dann die "vertriebenen" zurückkommen. Deren klare Ansage war, sie beteiligen sich wieder am Sponoring, wenn Metzger geht.

Im übrigen hat es Metzger geschafft den Verein innerhalb eines dreiviertel Jahres komplett in zwei Lager aufzuspalten - und so wie es scheint nur Geldgeber zu finden, die an seiner Person kleben und nicht aufgrund von Konzepten in den Verein investieren. Auch das ist ein Indikator dafür, wie Metzger "gearbeitet" hat.
Desweiteren - das ist aber reine Spekulation - glaube ich nach wie vor, dass sich Metzger mit dem KSC-Freundeskreis überworfen hat und daher wichtige finanzielle Mittel nicht mehr geflossen sind. Ich gehe davon aus, dass das einen nicht unerheblichen Teil zur jetzigen Schieflage im Haushalt beigetragen hat.

Es ist schade, dass sich die Supporters nicht eingestehen können, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Metzger reiht sich nahtlos in die Thronfolge der Sonnenkönige Schmieder und Dietrich ein. Hätte es dazwischen keinen Seiler und Raase als Präsidenten gegeben hätten die Supporters ihren "Kampf für den KSC" wohl shcon die letzten 10 Jahre in der Oberliga geführt, und wenn es nicht bald wieder ein Präsidium mit Vernunft gibt, dann werden sie die nächsten 10 Jahre wieder ein Derby gegen Waldhof haben.
Traurig, dass für jeden halbwegs objektiven Betrachter klar ist, dass unter Raase eine Basisdemokratie im eigentlichen Sinne Bestand hatte. Das bedeutet aber nicht, dass die, die am lautesten aus dem L-Block schreien das Zepter in der Hand haben, sondern die Mehrheit der Mitglieder. Das haben die Supporters leider nicht verstanden.
Sich jetzt einzugestehen, dass die, die mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wurden, die konzeptionell und für die Außendarstellung vernünftigere Arbeit geleistet haben ist natürlich schwer.
Und warum war die Arbeit vernünftiger? - Weil Präsidium und sportliche Leitung sich nicht "vom Zaun runter durchs Megaphon" haben diktieren lassen, wie man einen Verein zu führen hat.
Da aber die Supporters mehrheitlich genauso unverbesserlich und uneinsichtig sind wie "ihr" Präsident geht die Abwärtsspirale des Vereins weiter - ganz egal was bei der Mitgliederversammlung entschieden wird.
Metzger auf den Zaun!

wer solch einen Stuss über

wer solch einen Stuss über das Internet verbreitet hat die Unfähigkeit in Person als Präsident mehr als verdient. Ich werde in Kürze meinen Austritt aus dem Dachverband vornehmen. Konsorten um Löffler etc beweisen einmal mehr (wie die damalige Schalte einer Unterstützungsanzeige für Metzger), dass es von Anfang an umtriebige Interessengruppen waren, die Metzger ins Amt gehievt haben und ihn dort weiter dilettantisch werkeln lassen wollen.

a) Die Begründung, die Geldgeber müssten es ja wissen und deshalb sei man daran interessiert, Metzger im Amt zu belassen ist grober Schwachsinn. Ziehen die "Geldgeber" das Geld ab, wenn Metzger nicht mehr da ist? Schöne Fans... Darauf kann man getrost verzichten.

b) Was ist demokratischer? Über einen Antrag demokratisch abzustimmen, oder ein Antrag, der einen Antrag gar nicht zulässt?

c) Metzger ist also auf einem "grundsätzlich richtigen Weg". Selten so gelacht.
Pustekuchen! Das Gegenteil ist der Fall! Dieser Mann hat dem Verein in seinem Standing regional und überregional nachhaltig geschadet. Allein die Posse um den Hauptsponsor, die Posse um die Unterlassungserklärungen gegenüber ehemaligen Präsidiums- und Managementmitgliedern, die öffentliche Austragung von Machtspielchen innerhalb der Gremien und die machtgeile Besessenheit eines Fußballlaien an der Spitze unseres geliebten Clubs belehren jeden eines Besseren. Wer SOWAS behauptet kann den KSC kaputtmachen.

Nicht zu vergessen die beiden Witzfiguren Hauer und Glesius.

Eine Spaltung passiert nur, wenn man die Möglichkeit, Totalversager aus dem Amt zu jagen, nicht in Erwägung ziehen darf. Und das geschieht mit dieser einseitigen Meldung. Denn dann wenden sich die Leute mit Grauen ab. Dann trete ich aus dem Verein aus, und nicht nur ich.

Ohje Jungs

Noch gespaltener als jetzt geht leider nicht! Muss jemand neues kommen!

wie kann man mit so einer

wie kann man mit so einer argumentation kommen??????
das gegeneinander hat doch der aktuelle präsi immer wieder geschürt und den wollt ihr behalten -ich versteh euch nicht was muß noch alles passieren das ihr von metzger abläßt -hat er euch was versprochen???

"hat er euch was versprochen???"

Ja! Ein Stadion, dass es nicht geben wird...

… und Raase hatte einen

… und Raase hatte einen unterschriftsreifen Stadionvertrag mit der Stadt vorliegen, der nicht unterzeichnet wurde, da auf eine Tiefgarage für die VIPs bestanden wurde.

Wer hat nun größere Schuld daran, dass wir kein neues Stadion haben?

Schuld ist nur der Bossanova...

Irgendwie gibt/gab es beim KSC für alles unterschriftsreife Verträge in der Schublade, aber keiner will/hat sie unterschrieben. Sei es Caterer, Stadion, Trikotsponsoren, rumänische Stürmer...

Schon komisch!

Schuld ist weder der Raase noch der Metzger alleine, dass es noch immer kein neues Stadion gibt. Das ist ja wohl klar! Aber dass der Herr Metzger die KSC Fans mit seiner Aussage über "ein neues Stadion so schnell wie möglich, wenn es sein muss auch an der Autobahn bei Bretten!" auf seine Seite gezogen hat, ist ja wohl nicht von der Hand zu weisen!

dann...

... wäre es doch ein einfaches für Metzger gewesen, das nun endlich in die Wege zu leiten.
Wann soll das denn gewesen und wo gibt es denn Quellen dazu. Zu welchem Preis für dne Verein wäre das Stadion gebaut worden und wie wären die Besitz- und Nutzungsrechte verteilt gewesen?

OB hat Mitschuld

Ich denke so lange der OB Heinz Fenrich im Amt ist, wird es kein neues Stadion geben. In den letzten Jahren gab es mehrmals die Möglichkeit für einen Stadion Neu-/ Umbau und es ist immer an der Besitzerin (Stadt Karlsruhe) gescheitert. Da werden lieber Millionen im Forchheimer Sand für die nicht konkurrenzfähige Neue Messe versenkt oder irr witzige Wettbewerbe (Kulturhauptstadt) ausgegeben. Und das Aushängeschild für Stadt und Region (KSC) wird demontiert. Mein Gott das schei** Stadion hat seit Jahren keine Betriebserlaubnis mehr, die Toiletten quellen über und durch die kaputte Anzeigetafel gehen an jedem Heimspieltag tausende Euro an Einnahmen verloren! Irgendwann kracht uns die Gegengerade unterm Arsch weg!