Kinder und Junioren überzeugen in Gießen

Karlsruhe. (ver) -  Mit 7 Siegen in 13 Rennen sind die Kinder und Junioren des Karlsruher RV Wiking von der diesjährigen Regatta in Gießen zurückgekehrt; Ergebnis das als letzte Vorbereitung optimistisch auf den Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen blicken lässt.  

Seit Jahren genießt die Gießener Regatta auf einem idyllischen Stück Lahn ein hohes Ansehen bei den Ruderern des Karlsruher RV. Die insbesondere für den Kinder- und Jugendbereich sportliche Attraktivität sowie die idyllische Atmosphäre der Veranstaltung zogen auch bei der 99. Ausgabe der Regatta das Karlsruher Team nach Gießen: mit insgesamt 14 Booten lagen die Karlsruher Nachwuchsruderer in 13 Rennen der Altersklassen 12-14 Jahre sowie 17-18 Jahre am Start.

 

Den Auftakt gab Jan Hort in Jungen Einer. Das jüngste Mitglied der mitgereisten Mannschaft stellte eindrucksvoll sein Können unter Beweis. Mit einem klaren Vorsprung gelang es Hort sich vom zweitplatzierten abzusetzen und das Rennen für sich zu entscheiden. An diesen Erfolg konnte Adrian Seiler, Einer-Pilot der Altersklasse der 14-jährigen, nahtlos anschließen. Auch er setze sich nach einem langen Kampf gegen die Konkurrenz durch. Damit unterstrich das Karlsruher Talent, dass er zu Recht für den Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen nominiert wurde. Ende des Monats wird Adrian Seiler auf der olympischen Regattastrecke in München die Farben Baden-Württemberg in dieser Bootsklasse hochhalten. Neben dem Einer konnte Seiler auch zusammen mit seinen Partnern Anton Zengin, Brian Martin, Michael Frank und Dominik Neumann das Rennen der Jungen Vierer für sich entscheiden. Insbesondere Trainer Roland Golz stimmen diese Ergebnisse positiv: „Auf dieser letzten Vorbereitungsregatta vor dem Bundeswettbewerb hat Adrian nochmal gezeigt, dass er auch auf dem BW für eine Überraschung gut sein kann“.

 

Bei den 13 jährigen konnten Michael Frank und Leonard Ganz punkten und besserten die Siegesstatistik der Karlsruher weiter auf.

 

Die Junioren des Vereins, Max Ehrfeld und Milan Becker stellten sich im Junioren Doppelzweier der Konkurrenz. Durchaus beachtlich kontrollierten die beiden ihr Rennen am Sonntag und überquerten die Ziellinie der 1000m Strecke als erstes.

 

Am Ende der Regatta ist ein positives Fazit unter die Veranstaltung zu ziehen. „Die Jungs haben gezeigt, was sie draufhaben und eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Zukunft des Vereins ein Rolle spielen möchten und damit eine wichtige Rolle wahrnehmen“, freut sich der Vereinsvorsitzende Frank Wischniewski.

Mit freundlicher Genehmigung von Christoph Karst - Karlsruher Ruderverein Wiking