Jugend-DM: Einmal Gold und zweimal Silber – LGR-Mittelstreckler überzeugen

Karlsruhe. (ver) - Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften mit Aktivenlangstaffeln konnten vor allem die Mittelstreckler der LGR überzeugen. „Jana Reinert bestimmte eindrucksvoll das Tempo“, so lautet die Schlagzeile auf leichtathletik.de und dem ist auch kaum etwas hinzuzufügen. Sowohl im Vorlauf als auch im Finale über 800 Meter wurde die LGR-Mittelstrecklerin ihrer Favoritenstellung in sehr überzeugender Manier gerecht und durfte sich schließlich als deutsche Jugendmeisterin feiern lassen. Trotz zwischenzeitlicher Krankheit, deren Auswirkungen nicht so recht kalkulierbar waren, ließ sie am Ende in starken 2:07,59min keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Herzlichen Glückwunsch!!

Direkt nach Jana musste Pascal Kleyer im 800m-Finale der Jungs ran. Dort trat der OHG-Schüler die Flucht nach vorne an, da sein stärkster Konkurrent als Langsprinter bei zu langsamem Tempo am längeren Hebel sitzen würde. Trotz sehr flotten Tempos von vorne konnte Pascal seinen Widersacher aus Cottbus allerdings nicht abhängen und musste diesen schließlich auf der Zielgeraden vorbeiziehen lassen. In quasi von der Spitze gelaufener neuer SB von 1:51,47min war der LGR-Mittelstreckler aber auch mit Rang zwei am Ende zufrieden. „Saisonbestleistung zum richtigen Zeitpunkt, das ist klasse,“ lautete sein Kommentar gegenüber leichtathletik.de.

Ebenfalls zu Silber lief die 3x1.000 Meter-Langstaffel der LGR-Männer in 7:22,38min. Christoph Uhl als Startläufer ließ nach einem guten Rennen den Abstand nach vorne nicht zu groß werden und übergab an Position fünf liegend auf Holger Körner. Während Gold nach der Hälfte der Distanz eigentlich bereits an die LG farbtex Nordschwarzwald vergeben war, entwickelte sich nun ein Kampf um die Plätze. Der Sechste der DM über 800 Meter brachte sein Team nach kämpferischem Auftritt wieder in die Medaillenränge. Anschließend lief der deutsche 800m-Vizemeister Christoph Kessler, der am nächsten Wochenende bei den Europameisterschaften in Belgrad starten wird, mit einer souveränen Vorstellung noch deutlich auf dem Silberrang ein.

Die Langstaffel der Frauen mit Michaela Walker, Amélie Svensson und Sarah Hettich belegte über 3x800 Meter in 7:03,94min Rang sechs.

Noch vor den Staffeln hatte Franziska Heidt ihren Auftritt im B-Finale über 400 Meter gehabt. Die Langsprinterin, die im Vorlauf in 57,65sec nahe an ihre Saisonbestleistung herangelaufen war, kam schließlich nach nicht optimalem Rennverlauf, bei dem sie etwas unglücklich ausgebremst worden war, in 58,14sec auf Rang sieben im Ziel ein.

Etwas ab vom Schuss hatte derweil Clio Gausmann ihren Auftritt im Speerwurf der weiblichen Jugend, der im benachbarten Floschenstadion stattfand. In einer hochklassigen Konkurrenz schleuderte Clio ihr Wurfgerät schließlich zur Saisonbestweite von 46,89 Metern, musste sich am Ende trotz der guten Leistung aber mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Mit freundlicher Genehmigung von Frank Gausmann