

Neuenbürg. (ver) Daheim sind die Handballer des HC Neuenbürg eine Macht. Auch gegen den BWO-Absteiger SG St. Leon gab es gestern in der Neuenbürger Stadthalle einen Sieg, der mit 39:31 auch noch recht deutlich ausfiel
Allerdings berichtet der HCN-Vorsitzende Rainer Sorg von einer Partie, die über weite Strecken zerfahren war. Die Neuenbürger führten schon in der ersten Halbzeit mehr oder weniger deutlich und lagen zur Pause 17:12 vorne. „Dabei haben wir teilweise verkrampft gespielt und klare Chancen ausgelassen“, so Sorg.
Von Anfang an zeigte sich der HCN engagiert und agierte konzentriert in der Abwehr. Die Neuenbürger fanden gut ins Spiel und erarbeiteten sich einen stetig wachsenden Vorsprung. Trotz des Halbzeitstandes von 17 zu 12 waren die Neuenbürg nicht immer konsequent in der Chancenauswertung, da man sich oft in Einzelaktionen verstrickte, des ein und andere Mal den Ball nicht spielte oder einfach nicht wie gewohnt das Ziel fand.
Doch nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber schnell alles klar, als sie auf 29:22
davonzogen. In dieser Phase schwächten sich die Gäste aus St. Leon auch mehrfach mit Zeitstrafen und standen teilweise nur noch mit vier Feldspielern auf dem Platz.
Im weiteren Verlauf sah man des öfteren schön vorgetragene Angriffe. Doch mit dem sicheren Gefühl des Sieges wurde man Fahrlässiger und ließ die Zügel schleifen.
Am Ende zog Rainer Sorg das Fazit: „Ein Arbeitssieg. Berauschend war es nicht.“
Co-Trainer Jens Brabec überzeugte als sicherer Siebenmeterschütze, auch Torjäger und Kreisläufer Daniel Erlenmaier hatte sein Visier wieder gut eingestellt und nutzte die Räume, die ihm die offensive Gästeabwehr bot. Treffsicher war auch wieder Andreas Weiß im Rückraum. Nach dem letzten schwachen Auswärtsauftritt zeigte die gesamte Mannschaft aufsteigende Form.
HCN 2000: Kuhl, Helmle; Brabec (9/6), Klarmann (2), Cotic, V. Dozic (3), Cullmann (3), Erlenmaier (10), J. Dozic (2), Raupp (1), Nölle (1), Weiß (6), Vogt (2).
Mit freundlicher Genehmigung von HC Neuenbürg