

Karlsruhe - Castrop-Rauxel. (ver) - Vier Wochen nachdem der Baden-8er Karlsruhe im Rahmen des ersten Spieltages der Ruder- Bundesliga den ersten Platz der 2.Ligatabelle übernommen hat, konnte auch am zweiten Spieltag der RBL in Castrop-Rauxel kein Boot das Karlsruher Flagschiff bezwingen.
Mit einer leicht veränderten Mannschaft, schickte der Karlsruher Ruder-Verein Wiking am heutigen Samstag den Baden-8er Karlsruhe in eine weitere Runde der Ruder-Bundesliga. Trainer Ralf Thanhäuser war gezwungen, auf die Verletzung eines Leistungsträgers der Mannschaft –Niklas Reisser- zu reagieren und brachte den erfahrenen Ehemals-Schlagmann des Karlsruher Oktetts Florian Harnacke zum Einsatz. Harnacke, der in der Vergangenheit mehrere Titel auf deutschen und europäischen Meisterschaften errung, bestritt an diesem Wochenende somit sein persönliches Bundesliga-Debut.
Vor Beginn des Spieltages stand die Frage im Raum, in wie weit das dominante Auftreten vom ersten Spieltag in der Frankfurter „Main-Arena“ auch auf die zweite Runde übertragen werden konnte. Mit den Ergebnissen der zwischenzeitlichen Wettkämpfe in Sarnen und St. Petersburg (wir berichteten) im Hinterkopf blickte man zwar souverän, jedoch nicht siegessicher auf den heutigen Spieltag.
Dass man an die Ergebnisse aus Frankfurt anzuschließen in der Lage zu sein schien, bewies die Mannschaft, die aufgrund der Abwesenheit des Trainers Thanhäuser von Pressesprecher und Mannschaftsmitglied Christoph Karst betreut wurde, schon im ersten Zeitfahren des Tages. Hier gelang es sich in einer Zeit von 50,50 Sekunden gegen die Konkurrenz durchzusetzen und Platz 1 im Zeitranking vor dem Mitfavorit RC Favorite Hamonnia Hamburg und dem Rüdersdorfer Ruder-Vereins zu sichern. Auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung ließen die Karlsruher an Ihrer Stärke keinen Zweifel erkennen und entschieden sowohl das Achtel- als auch das Viertel- und Halbfinale für sich. Im Finale lag der Baden-8er schließlich gegen das Boot aus Rüdersdorf am Start. Mit einem packenden Kopf-an-Kopf Rennen hielten die Badener das Publikum in Atem und entschieden schlussendlich dieses Rennen in einem Foto-Finish für sich. Damit konnte die Mannschaft um Schlagmann Peter Wenzel erneut die Höchtzahl an Punkten dem eigenen Konto gutschreiben. Hiermit festigte man die Führung in der 2. Ruder-Bundesliga und baute den Vorsprung auf die Konkurrenz aus.
In Castrop-Rauxel ging folgende Startbesetzung ins Rennen:
Steuerbord Seite:
Ulrich Geilmann, Heiko Gulan, Florian Harnacke, Christian Baumann
Backbord Seite:
Maximilian Detmer, Sören Freissler, Peter Wenzel (Schlagposition), Robert Schneider
Steuerfrau: Madeleine Merdes
Zum Halbfinale eingewechselt wurde Jens Gurk für Sören Freissler.
Mit freundlicher Genehmigung von Christoph Karst - Karlsruher Ruderverein Wiking