

2. Bundesliga:ASV Grünwettersbach – TTC Fortuna Passau 9:1
Karlsruhe - Grünwettersbach. (ver) - Der ASV-Express in Richtung Meisterschaft scheint unaufhaltsam seinem Ziel entgegen zu rollen. Dank einer erneuten Galavorstellung wurde der Tabellenfünfte TTC Fortuna Passau, der keineswegs enttäuschte, in Grünwettersbach an die Wand gespielt. Zwischenzeitlich schien die Meisterschaft gar greifbar nahe, doch der parallel spielende Verfolger TTC Weinheim konnte nach einem 5:7 Rückstand gegen Saarbrücken gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen und die Partie zu seinen Gunsten entscheiden.
Beide Teams warteten in der gut besuchten Sporthalle Wettersbach mit neuen Doppelvarianten auf, was letztlich jedoch dem ASV zu gute kam.
So gewannen sowohl Lei Yang/Miszewski gegen Pytlik/Pristal, als auch Erlandsen/Markovic gegen Habesohn/Hazaah recht sicher, während auch Robertson/Sekinger gegen das Topduo der Niederbayern Sadilek/Krcil zunächst klar dominierten. 2:0 in Sätzen und 10:5 lagen die Lokalmatadoren bereits in Front. Doch die beiden Tschechen in TTC-Diensten gaben sich nicht geschlagen, holten sich noch diesen Durchgang und auch den vierten Satz. Im Entscheidungssatz lagen die Fortunen zunächst komfortabel mit 4:0 und später 9:6 in Front, ehe die nie aufgebenden ASVler nach einer furiosen Aufholjagd mit 13:11 am Ende die Nase vorne hatten.
Diesen Rückenwind nahm der Tabellenführer mit in die Einzel. Adam Robertson fand gegen Frantisek Krcil zwar zunächst schwer ins Spiel, hatte am Ende jedoch mit 3:1 die Nase vorne. Der starke Lei Yang gestattete am Nachbartisch Tomas Sadilek, der immerhin mit einer 7:1 Rückrundenbilanz an den Wetterbach gekommen war, keinen Satzgewinn.
Geir Erlandsen hatte gegen Mathias Habesohn im Anschluss alle Hände voll zu tun, ehe sein 3:1 Erfolg dank spektakulärer Bälle in trockenen Tüchern war. Im Duell der Routiniers erwies sich Rade Markovic gegen den Passauer Spielertrainer Martin Pytlik als der agilere und behauptete sich in drei engen Sätzen. Das erwartet heiße und auch lautstarke Match lieferten sich Marcin Miszewski und Ali Hazaah. Nach tollen Ballwechseln konnte schließlich Marcin auf 8:0 für seine Farben erhöhen. Passaus Tomas Pristal konnte für sein Team die Höchststrafe abwenden, indem er ASV-Kapitän Joachim Sekinger das Nachsehen gab.
Adam Robertson beendete schließlich nach nur knapp drei Stunden die Partie, als er Tomas Sadilek mit 3:1 Sätzen niederhalten konnte und dabei des Öfteren zur Freude der Zuschauer in die Zauberkiste griff.
Nach dreiwöchiger Spielpause setzt der ASV die Saison mit der Auswärtspartie in Hilpoltstein fort.
WeitereErgebnisse:
Oberliga: DJK Offenburg – ASV 2 5:9
ASV 2 – FT Freiburg 9:5
Durch zwei überlebenswichtige Siege konnte die ASV-Reserve die Abstiegsränge in der Oberliga verlassen und sich auf den Relegationsplatz vorschieben. Ohne den verletzten Manuel Winter angetreten, erwiesen sich die Routiniers Matthias Bluhm und Goran Kocic als eifrigste Punktesammler und blieben in beiden Partien ungeschlagen und auch Daniel Toadjer konnte mit drei Siegen überzeugen.
Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Heinz Fritz - ASV Grünwettersbach.